DESIDERAT DES ÖKO-STADTPLANUNG DER XXI JAHRHUNDERTS

Görlitz dem 12.12.2019

Vor genau 100 Jahren, nach dem Alptraum des Ersten Weltkrieges, wurde in Weimar auf Initiative von Walter Groupius die Kunstgewerbeschule "Bauhaus" gegründet
Sie schuf ihre eigene architektonische Richtung innerhalb der deutschen Moderne, die zum Vorbild für die gesamte Architektur des 20. Jahrhunderts wurde.
Wir sind davon überzeugt, dass das 21. Jahrhundert, zusammen mit seinem Versagen, große Klimaherausforderungen in der Geschichte zu meistern, eine analoge institutionelle ideologische und technologische Initiative erfordert, wie es vor 100 Jahren war. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die von 26 EU-Ländern einstimmig angenommene "NEUE GRÜNE VERORDNUNG" erforderlich, d. H. Die Entscheidung, die Europäische Union bis 2050 zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu machen.
Vor 100 Jahren, als BAUHAUS Walter Groupius gegründet wurde
Die Ära der ersten industriellen Revolution ging zu Ende und die Ära der Revolution der Verbrennungsmotoren, gefolgt von Jets und Raketen des 20. Jahrhunderts, begann. Heute stehen wir an der Schwelle der Revolution des Elektro- und Wasserstoffantriebs. Es waren nicht die kapitalistischen Unternehmer jener Zeit, die die modernistische Kunst und Revolution initiierten Architektur Ende des neunzehnten Jahrhunderts und Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, aber Architekten und Künstler, sehen neue Herausforderungen in der Verdrängung des künstlerischen Handwerks durch Massenproduktion, aber auch völlig neue Möglichkeiten durch den Einsatz völlig neuer Materialien und Produktionssysteme. Heute ist es ähnlich und wir sind davon überzeugt, dass hier in Europa-Stadt als Ergebnis der internationalen Diskussion von Öko-Architekten, Ingenieuren und Wissenschaftlern über aktuelle Herausforderungen, aber auch über neue technologische Möglichkeiten, wahrscheinlich eine neue Denkrichtung für Öko-Architektur eingeleitet im Geiste von "NEW GREEN ORDER" wird.
Alle Länder der Europäischen Union stehen derzeit jedoch vor weitaus größeren ökologischen Herausforderungen als beispielsweise Elektroautos, Photovoltaikbatterien auf Dächern, private Windparks oder ein Programm zur Thermomodernisierung von Gebäuden.
 Nun, in den nächsten 10 Jahren sollten die europäischen Straßen-Schienen-Wasser-Korridore, einschließlich neuer Hochgeschwindigkeitsstrecken, wie bereits in der EU-Entscheidung von 1996 definiert, und der Straßenverkehr zugunsten des intermodalen Leims und des Wasserverkehrs reduziert werden. Die Umsetzung dieser infrastrukturellen Ziele kann auf Umsetzungsprobleme stoßen, beispielsweise im historischen Toruń, einem UNESCO-Weltkulturerbe, und im nahe gelegenen Bydgoszcz an der Weichsel. Dies sind die größten aktuellen Herausforderungen für Öko-Architektur und Öko-Stadtplanung, und es gibt viele Gründe, in der Europastadt Görlitz / Zgorzelec internationale Debatten, Workshops, Konferenzen und Öko-Städte-Wettbewerbe zu diesem Thema durchzuführen. Zum einen, weil Görlitz auch in die Fußstapfen von Toruń treten und versuchen sollte, so schnell wie möglich ein UNESCO-Weltkulturerbe für seine Altstadt zu erhalten. Zweitens, weil Görlitz und Bydgoszcz wie heute seit zwei Jahrhunderten durch die Weichselgrenze in zwei getrennte Städte getrennt sind und den Eisenbahnbetrieb durch Toruń im 19. Jahrhundert stark beeinflussten und den Entwurf einer neuen Hochgeschwindigkeitsbahn durch Toruń behindern werden. Drittens gibt es in Bydgoszcz, wie in Görlitz, die Firma Bombardier, eine PESA-Zug- und Straßenbahnfabrik, und die Suche nach neuen Öko-Stadt-Lösungen würde auch Europastad sofort dazu veranlassen, diese Lösungen für die Produktion umzusetzen und Arbeitsplätze zu erhöhen, nicht abzubauen! Viertens verdanken sowohl Toruń als auch Görlitz ihre Entwicklung seit Jahrhunderten den Handelsrouten (Via Regia und Camino Polaco - Straße Polen nach Vilnius) und den Pilgerrouten von St. James, an denen sie liegen, und gegenwärtig auch dem TEN-V-Schienen- und Straßennetz (Autobahnen) A-1 und A-4) und Eisenbahn. So organisieren in Europa Stadt internationalen Öko-Urban-Konferenzen im Eurostad hätte vierfachen Sinn.
Aus diesem Grund möchte ich Sie zu der Diskussion einladen, die ich seit fast zwei Jahren mit den Architekten von Legnica und Jeleniogórski über die Zweckmäßigkeit der Organisation des Internationalen Ökostadtwettbewerbs 2020 für Sachsen-Niederschlesien in Legnica, Jelenia Góra und Europastadt führe und die durch ein Dokument abgeschlossen wird Görlitz-Karten - Zgorzelec von Eco-Urban-Postulaten des 21. Jahrhunderts als Aktualisierung der Postulate der Athener Charta von 1931 sowie der Entwicklung und konkreten Postulate der Leipzig-Charta für die nachhaltige Entwicklung europäischer Städte im Jahr 2007. Ich bin überzeugt, dass es noch schwieriger ist, sich ein breiteres und bereits nachhaltigeres und globales Konzept vorzustellen Förderung des Europastads Görlitz / Zgorzelec als Veranstaltungsort des Internationalen Kongresses für ökologische Stadtentwicklung und Ankündigung von Postulaten für die ökologische Stadtplanung des 21. Jahrhunderts für die Karte Görlitz / Zgorzelec.  


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                            Zgorzelec/Görlitz 12.12.2019